Fritz Geißler

Fritz Geißler (1921 – 1984) war eigentlich Geiger bzw. Bratschist und Komponist. Deswegen freue ich mich, dass er auch einige Literatur für Klavier geschrieben hat.

Spannend finde ich seinen Weg, Musiker zu werden:
Er stammt wohl aus einer ziemlich armen Familie, wollte aber unbedingt Musik machen. So bekam er seinen ersten Geigenunterricht durch den Leiter der Mandolinengruppe eines Schrebergartenvereins, der wiederum selbst nur ein Schlosser war. Geißler nahm dann eine Lehre als Stadtpfeifer auf (ich wußte gar nicht, dass es zu dieser Zeit überhaupt noch Stadtpfeifer gab), wie sich allerdings herausstellte, war diese Ausbildung für ihn ganz schön furchtbar – er wollte mehr. Also verdiente er sich als Bar- und Kaffeehausgeiger in Leipzig das nötige Geld, um sich eine sinnvolle Ausbildung in Geige, Klavier und Musiktheorie leisten zu können. Wo ein Wille – da ein Weg. Später hat er dann in Leipzig auch Viola und Komposition studiert. Und noch später war er sogar als Professor für Komposition in Leipzig und Dresden tätig.
1984 ist Geißler in Bad Saarow gestorben.


Fortgeschrittene Anfänger

› mittelschwer bis schwer

›››› 2 Hände

7 Klavierstücke für Charlotte (1956)


Geißler hat sogar noch einiges mehr für Klavier komponiert:

Drei kleine Klavierstücke (1950)
Sonatine (1964)
1. Sonate (1968)
2. Sonate (1971)
Fünf Klavierstücke für Mechthild (1972)
Burleske für Klavier (1975)
Drei Klavierstücke für Kinder (1979)


Wer mehr über Fritz Geißler erfahren möchte, kann auf der Homepage der Fritz Geißler Gesellschaft e.V. fündig werden.