Magdalene Kemlein

Magdalene Kemlein ( * 1930) stammt einer musikliebenden Arztfamilie ab und kommt so schon früh in Berührung mit leidenden Menschen – das prägt sie für ihr Leben.
1949 beginnt sie in Weimar ein Schulmusikstudium (u.a. bei der Klavierprofessorin Juliane Lerche, Dvoráks Urenkelin). Nach dem Staatsexamen schreibt sie noch eine Promotion mit dem Titel »Die Improvisation in ihren gegenwärtigen Erscheinungsformen und als Mittel der Schulmusikerziehung« – Kemlein hat also auch einen Doktortitel.
1958 geht Magdalene Kemlein an die Bautzener Musikschule und leitet einen Kinderchor. 1967 gründet sie einen Mädchenkammerchor und leitet diesen 30 Jahre lang.
Durch die Begegnung mit einem Chefarzt für Psychotherapie wird sie ermuntert, auch musiktherapeutisch zu wirken, denn ihr ist bewußt, dass es eine heilende Wirkung von Medizin und Musik gibt.
Aber lest selber, bei meinen Recherchen habe ich einen spannenden Zeitungsartikel von Stefan Gehrt über Magdalene Kemlein gefunden.

In der Holzweißig-Klavierschule finden sich einige echt süße Spielstücke, die den Kindern große Freude beim Üben und Musizieren und mir beim Unterrichten machen.

Leider habe ich sonst nichts weiter für Klavier finden können. Allerdings gibt es ein Heft mit Liedern im ENA-Musikverlag.

Taubnesselchen

Magdalene Kemlein
Taubnesselchen [nach ganz unten scrollen]
(Liederheft für Gesang, Klavier und Schlaginstrumente)

ENA-Musikverlag, Bautzen
ENA Nr. 60

[collapse]


Wenn jemand von euch Lesern noch etwas mehr weiß, so muss er oder sie mir unbedingt eine Nachricht schreiben!